Das deutsche Feuerwehrsystem

Freiwillige Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr und Jugendfeuerwehr: Sie alle mögen sich in Zugangsweg, Alltag und Aufgabengebiet unterscheiden. Menschen, die sich in ihnen engagieren, verfolgen jedoch dasselbe Ziel: Sich für den Nächsten einzusetzen.

In den Feuerwehren bieten sich vielfältige Engagementmöglichkeiten, unter verschiedensten Voraussetzungen: Dein Land. Deine Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr

Mehr als eine Million Männer und Frauen sind in ganz Deutschland ehrenamtlich in Freiwilligen Feuerwehren aktiv. Egal ob bei der Arbeit oder in der Freizeit – sie sind Tag und Nacht bereit, alles stehen und liegen zu lassen, um anderen zu helfen.

Freiwillige Feuerwehren erwarten ehrenamtliches Engagement. Die Altersgrenzen liegen bei ~18 bis ~60 Jahren (landesabhängig). Körperliche Eignung unterscheidet sich je nach Anforderung, bis hin zur Atemschutztauglichkeit als Voraussetzung. Weitere Informationen gibt es bei den Landesfeuerwehrverbänden: www.feuerwehrverband.de/mitglieder.html (Link zu externer Seite)

Die Berufsfeuerwehr

In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern kommen Berufsfeuerwehren zum Einsatz. Wer hier mitarbeitet, hat eine mehrjährige Berufsausbildung zur Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau bestanden. Häufig gibt es Spezialisierungen, etwa im Rettungsdienst, als Taucher oder bei der Höhenrettung.

Berufsfeuerwehren bieten Laufbahnen im mittleren, gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Vorausgesetzt werden hier (häufig handwerkliche) Ausbildung bzw. Studium (FH/Uni), das Bestehen der Zugangsprüfungen und das Absolvieren der mehrjährigen Ausbildung. Weitere Informationen und Links zu den jeweiligen Berufsfeuerwehren gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren: www.agbf.de/i02.htm (Link zu externer Seite)

Die Werkfeuerwehr

In großen Industriebetrieben kennen sich die Menschen am besten aus, die dort arbeiten. Die Werkfeuerwehrangehörigen sorgen mit ihrem Spezialwissen für Sicherheit. Für einige ist es sogar ihr Beruf; andere arbeiten ehrenamtlich mit.

Werkfeuerwehren haben ehrenamtliche Mitglieder, die im jeweiligen Betrieb arbeiten, und hauptamtliche, die rein für die Werkfeuerwehr zuständig sind. Ihre Qualifikationen können je nach Betriebsprofil unterschiedlich sein; beispielsweise spezialisiert auf die chemische Industrie. Weitere Informationen auch zur Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/-frau gibt es beim Werkfeuerwehrverband Deutschland: www.wfvd.de (Link zu externer Seite)

Die Jugendfeuerwehr

Feuerwehrtechnik, Zusammenhalt, Abenteuer: Die Jugendfeuerwehr ist ein ganz besonderes Hobby für Mädchen und Jungen mit Interesse an praktischem Arbeiten und gemeinsamen Erlebnissen. Viele von ihnen bleiben auch als Erwachsene in der Feuerwehr aktiv.

Jugendfeuerwehren bieten Mädchen und Jungen von ~10 bis ~18 Jahren (wieder unterschiedlich je nach Bundesland) ein sinnvolles Hobby, das häufig auf die Vorbereitung für die Freiwillige Feuerwehr zielt. Weitere Informationen über Jugendfeuerwehren und die teils vorhandenen Kinderfeuerwehren gibt es bei der Deutschen Jugendfeuerwehr: www.jugendfeuerwehr.de (Link zu externer Seite)