DFV unterstützt Projekt zu Innovation in Feuerwehr

Forschungsbeginn heute: Zusammenarbeit mit Universität Paderborn vereinbart

Berlin – Anlässlich des heutigen Auftakts des Forschungsvorhabens „FORTESY“ der Universität Paderborn erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV): „Feuerwehren engagieren sich bereits seit vielen Jahren für Innovation in ihren Arbeitsabläufen. Die aus dem Forschungsprojekt erwarteten Handlungsempfehlungen sollen den Fortschritt der Feuerwehren unterstützen.“ Ziel des Projektes ist es, organisationale, technologische und soziale Faktoren herauszuarbeiten, die den Erfolg heterogener Teams ausmachen. Vor diesem Hintergrund werden erstmals umfassende soziokulturelle Mitgliederdaten erhoben, die Rückschlüsse auf weiteres Innovationspotential in Feuerwehren erlauben. Der Deutsche Feuerwehrverband wird das Vorhaben künftig eng begleiten und dem Forschungsteam beratend zur Seite stehen.

Prof. Dr. Ilona Horwath, Leiterin des Forschungsprojektes, erklärt: „Diversitätsförderung geht mit einem hohen Innovationspotential einher, das sich in einer sichereren und effektiveren Einsatztechnologie manifestiert.“

„Das Vorhaben soll ein Erfolg werden. Je mehr Feuerwehrangehörige sich an der Studie beteiligen, umso besser“, betont DFV-Präsident Ziebs.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse gefördert. Es soll Ende 2020 abgeschlossen werden. Weiterführende Informationen gibt es unter www.mb.uni-paderborn.de/technikdiversity/projekte/fortesy.