Der Beirat

Den Beirat des Verbandes bilden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie beraten den DFV, stellen Kontakte her und unterstützen insbesondere Projekte. Die Mitglieder des Präsidiums gehören dem Beirat kraft Amt an. Gründungsvorsitzender ist Bundesminister a. D. Klaus Kinkel.

Die Vorsitzende

Claudia Crawford
Bundesministerin a. D.

Die ehemalige Bundesfamilienministerin Claudia Crawford (vormals Nolte) ist Beiratsvorsitzende des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Zehn Jahre DFV-Beirat – eine Erfolgsgeschichte

Sie erweitern das Netzwerk zur Verbesserung der Sicherheit und Gefahrenabwehr. Sie geben dem Verband eine Stimme im Politikbetrieb. Sie sind Ideenschmiede und Katalysator zugleich: Die Mitglieder des Beirats des Deutschen Feuerwehrverbandes setzen sich persönlich ein – und das seit nunmehr mehr als zehn Jahren.

„Sie geben Ihren guten Namen und Ihre Kontakte für die gute Sache“, dankte Claudia Crawford den 57 Beiratsmitgliedern aus Politik, Gesellschaft und dem Umfeld der Feuerwehren bei der Jubiläumssitzung im April 2013 in Berlin. „Der Beirat führt zur noch besseren Durchsetzung von Projekten durch Fürsprecher für die Feuerwehr“, lobte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder das Engagement des Gremiums.

Der Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes wurde am 6. November 2003 in Berlin gegründet – mit 19 Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter dem Vorsitz von Bundesminister a. D. Dr. Klaus Kinkel. Im Rahmen der bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ wurden auf Initiative des Beirats sieben überdurchschnittlich engagierte Feuerwehrangehörige ausgezeichnet.

Im März 2009 übernahm die ehemalige Bundesfamilienministerin Claudia Crawford (vormals Nolte) den Beiratsvorsitz – und setzte sich mit der gemeinsamen Erklärung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des DFV sogleich für Kooperationen mit der Wirtschaft ein. Unter der Führung Crawfords engagierten sich weitere Persönlichkeiten für die Ziele der Feuerwehren und verschafften dem Verband eine noch bessere politische Vertretung. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima forderte der Beirat gemeinsam mit dem DFV-Präsidium die Optimierung von Struktur und Ausrüstung für den Katastrophenfall in Deutschland. Der Arbeitskreis V der Innenministerkonferenz prüfte in einer Arbeitsgruppe, ob die bestehenden Planungen und Vorhaltungen der Länder und des Bundes weiterentwickelt werden müssen.

Bessere Aktivierung und Einbindung von Migranten in die Feuerwehr, Nutzung Sozialer Netzwerke oder der Aufbau von Kinderfeuerwehren, der Claudia Crawford persönlich am Herzen liegt – der DFV-Beirat hat sich in zehn Jahren etabliert und viele Entwicklungen angestoßen – eben eine Erfolgsgeschichte!