Faktor 112- Feuerwehren im Einsatz für eine starke Gemeinschaft

Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit seinem Projekt "Faktor 112" seit 2015 im Einsatz für eine starke Gemeinschaft. Wir unterstützen unsere Landesverbände im Umgang mit extremistischen bzw. demokratiefeindlichen Vorfällen und vernetzen die Aktiven der Landesprojekte. Unser Ziel ist der Aufbau von Beratungsstrukturen und die Vermittlung von verbandsinternen Ansprechpartnern. Wir schaffen Bildungsangebote für Haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrangehörige, die sich über die Projekte fortbilden möchten.

„Die Freiwilligen Feuerwehren haben ihre Wurzeln in der Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts. 97 Prozent der Menschen vertrauen uns uneingeschränkt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir einen großen Beitrag dazu leisten können und müssen, unsere Gesellschaft weiterhin stabil und werteorientiert zu gestalten“, erläutert Präsident Hartmut Ziebs das Engagement des DFV im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt von "Faktor 112" ist das Engagement gegen Gewalt im Einsatz. Trotz des konstant hohen Vertrauens der Menschen in die Feuerwehr begegnen den Helfern im Einsatz immer wieder Respektlosigkeit bis hin zu körperlichen Übergriffen. Diese beruhen häufig auf einer problematischen Haltung den Rettungskräften gegenüber. Wir setzen uns zum Beispiel durch die Kampagne "Gewalt geht gar nicht!" auf Bundesebene dafür ein, dass wirksame Maßnahmen gegen gewalttätige Angriffe auf Feuerwehrangehörige im Einsatzdienst ergriffen werden und der Respekt gegenüber Haupt- und Ehrenamt gestärkt wird.

Die Projektteams aus Bund und Ländern trafen sich zuletzt am 12. und 13. Juli in Berlin zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen. Thema waren neben der Bilanzierung der bisherigen Projektarbeit auch die zukünftige inhaltliche Gestaltung und Ausrichtung der Projekte in der Feuerwehr.

An „Zusammenhalt durch Teilhabe“ beteiligen sich neben "Faktor 112" die folgenden Landesprojekte (Link jeweils zu externer Webseite):