Faktor 112- Feuerwehren im Einsatz für eine starke Gemeinschaft

Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit seinem Projekt "Faktor 112" im Einsatz für ein starkes gemeinschaftliches Miteinander. Wir unterstützen die Landesverbände dabei, demokratiefeindlichen Tendenzen in der Feuerwehr zu begegnen – etwa wenn es Probleme mit politischem Extremismus oder Diskriminierung im Feuerwehralltag gibt.

Wir vernetzen die Aktiven der Landesprojekte. Unser Ziel ist der Aufbau von Beratungsstrukturen und die Vermittlung von verbandsinternen AnsprechpartnerInnen. Wir schaffen Bildungsangebote für Haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrangehörige, die sich über die Projekte fortbilden möchten.

„Die Freiwilligen Feuerwehren haben ihre Wurzeln in der Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts. 97 Prozent der Menschen vertrauen uns uneingeschränkt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir einen großen Beitrag dazu leisten können und müssen, unsere Gesellschaft weiterhin stabil und werteorientiert zu gestalten“, erläutert Präsident Hartmut Ziebs das Engagement des DFV im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt von "Faktor 112" ist das Engagement gegen Gewalt im Einsatz. Trotz des konstant hohen Vertrauens der Menschen in die Feuerwehr begegnen den Helfern im Einsatz immer wieder Respektlosigkeit bis hin zu körperlichen Übergriffen. Diese beruhen häufig auf einer problematischen Haltung den Rettungskräften gegenüber.

Haben Sie Fragen zu oder konkreten Bedarf an unserem Angebot, dann melden Sie sich bei uns. Gerne erörtern wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Nachfragen und beraten sie zu Ihren Anliegen. Grundlage unseres Ansatzes ist ein vertrauensvolles Miteinander.

An „Zusammenhalt durch Teilhabe“ beteiligen sich neben "Faktor 112" die folgenden Landesprojekte (Link jeweils zu externer Webseite):

Seminarangebot: Feuerwehrpressearbeit leicht gemacht - Umgang mit diskriminierungsfreier Sprache

Datum: Freitag/ Samstag 01./02.11.2019

Ort: DFV Bundesgeschäftsstelle Reinhardtstraße 25, 10117 Berlin

Inhalt: Mit dem Anwachsen der Bedeutung von Presse- und Social Mediaarbeit wachsen auch die Anforderungen an die Außendarstellung der Feuerwehren. Wie wird die Öffentlichkeit bestmöglich über die Arbeit der Feuerwehren informiert, wie werden speziell die aktiven KameradInnen erreicht und wie neue Ehrenamtliche für die Arbeit bei der Feuerwehr begeistert?

Mit dem Seminar soll eine Möglichkeit geboten werden, mehr über die deutsche Presselandschaft zu erfahren und der Frage nachgegangen werden, wie dort mit den neuen und wachsenden Anforderungen umgegangen wird. Ziel soll es sein in den Austausch mit anderen aktiven der Pressearbeit zu kommen, um Ideen für die eigene Pressearbeit zu entwickeln. In gemeinsamen Gesprächen und Diskussionen mit renommierten JournalistInnen soll am Freitag den 01.11.2019 der Frage nachgegangen werden, welchen Herausforderungen sich die heutige Medienlandschaft stellen muss, was dabei hilft trotzdem alle wichtigen Informationen weiter zu geben und welche Werkzeuge dabei helfen können angemessen zu reagieren. 

Am Samstag, den 02.11.2019 werden mit Herrn Dr. Nader und Frau Kinder vom RAA Berlin e.V., einer Initiative, die sich seit vielen Jahren mit diskriminierungskritischen Themen in der Gesellschaft befasst, zwei ExpertInnen im Bereich diskriminierungsfreier Sprache den Workshop leiten. Hier soll an Hand von Beispielen aus der Feuerwehrpresse erarbeitet werden, wie diskriminierungsfreie Ansprachen funktionieren können. Ziel ist es, zu schauen wie Öffentlichkeitsarbeit auch zukünftig so gestaltet werden kann, dass sich möglichst viele Menschen angesprochen fühlen und ein noch größeres Interesse an der Arbeit der Feuerwehr entwickeln.

Hierzu bitten wir darum eigene Beispiele aus der Pressearbeit von vor Ort mitzubringen. An Hand dieser Beispiele soll erarbeitet werden, welche Herausforderungen in der Praxis vorkommen und wie diese praktisch angegangen werden können. Die Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden vom Feuerwehrprojekt Faktor 112 übernommen.

Ansprechpartner: Robert Großpietsch, Projektreferent

faktor112@dfv.org; mobil: 015901486974

Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)