Der Deutsche Feuerwehrverband

Die Anfänge des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) sind auf den Ulmer Feuerwehrkommandanten Conrad Dietrich Magirus zurückzuführen, der am 10. Juli 1853 mit öffentlicher Aufforderung die Feuerwehren des Landes zu einer Versammlung nach Plochingen zusammenrief mit dem Ziel, einen Verein zu gründen. Das ungeordnete Nebeneinander einer großen Zahl von Freiwilligen Feuerwehren weckte das Bedürfnis nach gegenseitigem Erfahrungsaustausch.

Einen radikalen Eingriff in Aufbau und Struktur der Feuerwehren gab es in der Zeit des Nationalsozialismus mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen. Auf Weisung des Reichsinnenministeriums stellte der Verband 1938 seine Tätigkeit ein. Die Neugründung nach dem 2. Weltkrieg erfolgte am 12. Januar 1952 in Fulda (Hessen). Seit Ende 1990 gehören auch die Landesfeuerwehrverbände von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dem Deutschen Feuerwehrverband an.

Die Feuerwehrverbände der 16 Bundesländer sowie die Bundesgruppen Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehr bilden den Deutschen Feuerwehrverband.

Lebendige Geschichte

Einen lebendigen Einblick in die Geschichte des aktiven wie passiven Brandschutzes, eingebettet in die Technik-, Zeit-, Kultur- und Sozialgeschichte, bietet das Deutsche Feuerwehr-Museum als nationales Leitmuseum in Fulda. Ein Besuch lohnt sich immer! Weitere Informationen gibt es hier (Link zu externer Seite).