
Allgemeines
Es gibt über 1,3 Millionen Feuerwehrleute in Deutschland – in über 25.000 Freiwilligen Feuerwehren und 100 Berufsfeuerwehren. Sie leisten Hilfe bei mehr als 3,5 Millionen Einsätzen im Jahr. Feuerwehrfrauen und -männer packen zu und helfen bei Brandeinsätzen sowie technischen Hilfeleistungen wie etwa Verkehrsunfällen. Sie retten Menschenleben – oft unter schwierigen Umständen. Leider kommt manchmal allerdings jede Hilfe zu spät.
Für den Umgang mit Rettungstechnik sind die Rettungskräfte umfassend geschult. Doch auch Feuerwehrleute müssen das Geschehen verarbeiten, wenn ein Rettungsversuch erfolglos war oder auch ein Massenanfall von Verletzten bewältigt werden musste. Manchmal verkraften sie das Erlebte nicht, leiden im Nachhinein unter Angstzuständen, Schuldgefühlen, seelischer Erschöpfung. Dann brauchen die Männer und Frauen, die sonst für Andere da sind, selbst Hilfe.
Zweck der Stiftung
Primäres Anliegen der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) ist die Unterstützung von Einsatzkräften der Feuerwehr bei der Bewältigung besonders belastender Einsatzerfahrungen. Darunter ist zu verstehen:
Besonderes Anliegen der Stiftung „Hilfe für Helfer“ ist es, durch ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Bereich der Notfallseelsorge und Notfallpsychologie beizutragen und die Entwicklung von Qualitätsstandards zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung interdisziplinärer Forschung durch ausgewiesene Hochschuleinrichtungen.
Die Stiftung übernimmt die Aufgabe der bundesweiten Koordination und Vernetzung von Aktivitäten, die der „Hilfe für Helfer“ dienen. Alle Maßnahmen sind an den Prinzipien „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „Förderung sozialer Ressourcen“ orientiert.
Sitz der Stiftung
Am 22. Dezember 2000 überreichte die Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Kassel, Frau Oda Scheibelhuber, in Fulda die Genehmigungsurkunde an den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes. Damit wurde die Stiftung offiziell anerkannt.
Die Stiftung „Hilfe für Helfer“ hat ihren Sitz in 10117 Berlin, Reinhardtstraße 25. Sie ist bei der Senatsverwaltung für Justiz, Stiftungsaufsicht, ordnungsgemäß registriert.
Die Stifter
Hauptstifter ist die Daimler AG. Mit einer ersten Einlage für die Stiftung hat die Daimler AG, langjähriger Partner des Deutschen Feuerwehrverbandes bereits im Jahr 2000 einen Grundbetrag zur Verfügung gestellt. Mehr als 10.000 DM kamen zusätzlich bei einer Gala des Deutschen Feuerwehrverbandes im Rahmen des 27. Deutschen Feuerwehrtages im Juni 2000 in Augsburg zusammen. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Deutschen Feuerwehrverbandes im Jahre 2003 hat Daimler nochmals mit einer erheblichen Summe seine Unterstützung und Verbundenheit dokumentiert.
Zustifter wurden die Firmen Albert Ziegler GmbH & Co.KG, Giengen (Brenz) sowie METZ Aerials GmbH & Co.KG, Karlsruhe.
Weitere Informationen gibt es bei Rudolf Römer.